Musterhaus future mannheim

Das von der Monsanto Company gesponserte Haus der Zukunft wurde von Monsanto, dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Walt Disney Imagineering ermöglicht. [1] Mit diesem Projekt wollte Monsanto die Vielseitigkeit von Kunststoffen als hochwertiges, technisches Material unter Beweis stellen. [4] Zum Designteam dieser innovativen Struktur gehörten die MIT-Architekturfakultäten Richard Hamilton und Marvin Goody (Gründer von Goody Clancy) sowie die MIT-Bauingenieur-Fakultät Albert G. H. Dietz [5] , Frank J. Heger, Jr. (ein Gründer von Simpson Gumpertz & Heger) und Frederick J. McGarry. Die MIT-Fakultät arbeitete mit der Engineering Department of Monsanto es Plastics Division zusammen, darunter R. P. Whittier und M. F. Gigliotti.

Das Haus mit vier symmetrischen Flügeln, die von einem zentralen Kern ausfrei sind, wurde mit glasverstärkten Kunststoffen gefertigt. Anfang 2016 veranstaltete die Stadt Mannheim ihren ersten Urban Thinkers Campus (UTC) mit dem Titel «Urban Citizenship in a Nomadic World». Die UTC konzentrierte sich in erster Linie auf die wachsende globale Urbanität und die Zukunft der Städte. Dieser intensive dreitägige Gipfel führte zum «Mannheimer Manifest», das eine integrative Vision für eine globale nachhaltige Stadtentwicklung entwarf. Ein Teil dieser Vision ist eine Überprüfung dessen, was urbane Bürgerschaft bedeutet; die Ausweitung der Stadtbürgerschaft auf alle Einwohner der Stadt, unabhängig von ihrem Status. Eine solche Inklusivität ist von größter Bedeutung, um die Beteiligung der Öffentlichkeit zu gewährleisten: Jeder ist von den Entscheidungen der Stadtregierung betroffen, und jeder sollte eine Stimme bei der Ausarbeitung dieser Entscheidungen haben. Ich hatte das Glück, das Manifest mehreren Gruppen auf der Habitat-III-Konferenz vorzustellen, und sein Einfluss kann sicherlich in dem Produkt dieser Konferenz, der Neuen Städteagenda, gesehen werden. Das siebte strategische Ziel von «Das Mannheimer Modell» lautet «Ermutigendes Engagement». Sie fordert die Stadt auf, eine motivierte Bevölkerung zu unterstützen, die sich aktiv an den Entscheidungen beteiligt, die sie betreffen. Dieses Ziel sollte insbesondere den Weg für alle Gemeinschaften leiten, um eine Vision für ihr zukünftiges Selbst zu entwickeln. Langfristige Entwicklungsmodelle nehmen einen anderen Bereich ein als die meisten anderen Regierungsprogramme, sie erfordern mehr als die Zustimmung und den Rat der repräsentativen gewählten Beamten.

Diese Modelle sind im Wesentlichen eine Vision, die die gewählte Zukunft einer Stadt darstellt. Wenn die allgemeine Bevölkerung nicht eng an der Bestimmung beteiligt ist, wie diese gewählte Zukunft aussieht, wird diese Vision kein Engagement und keine Zusammenarbeit schaffen. Das ist meiner Meinung nach die grundlegende Lehre aus der geplanten Umsetzung der Neuen Städteagenda und der Agenda 2030 in Mannheim. Die Bürger müssen aktiv in diesen Prozess eingebracht werden. Ich freue mich über die internationalen Anstrengungen zur Umsetzung der SDGs. Aber um die Vision der Agenda 2030 wirklich zu verwirklichen, muss die Umsetzung auf lokaler Ebene gleichermaßen betont werden, um den Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden, um das lokale Bewusstsein für unsere globale Verantwortung weiter zu stärken.